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Every Beat of My Heart

Der große Durchbruch ist zum Greifen nah. Aber was, wenn der Erfolg sie entzweit?

Schon seit Jahren ist Drummerin Lilja unglücklich in ihren besten Freund Mika verliebt. Während sie sich nach ihm sehnt, sucht er bei ihr immer mal wieder Trost für eine Nacht. Lilja und Mika verbindet aber nicht nur ihre gemeinsame Vergangenheit, sondern auch ein Traum: Mit ihrer Band Wolvesika endlich den Durchbruch zu schaffen. Als ein Plattenboss auf sie aufmerksam wird, scheinen all ihre Hoffnungen in Erfüllung zu gehen. Aber auf der großen Europatour steigt Mika der Ruhm zu Kopf und er entfernt sich immer mehr von Lilja. Ihr Herz schmerzt – bis sie Jesper, den gut aussehenden Leadsänger ihrer Vorband, kennenlernt, der ihr zeigt, dass Liebe auch anders sein kann.

Eine sexy Rockstar-Romance mit viel Drama und ganz großen Emotionen. 

Triggerwarnung in „Every Beat of My Heart”

Wer mir schon länger folgt weiß, dass ich kein Befürworter von Triggerwarnungen in Büchern bin. Mein Verlag, lyx.digital, möchte aber für seine Leserschaft eine Warnung für das Buch aussprechen. Dem komme ich selbstverständlich nach.

Ich wollte dies möglichst transparent mit euch kommunizieren, damit nicht das Gefühl von Scheinheiligkeit vermittelt wird. In einer Zusammenarbeit muss man eben manchmal Kompromisse eingehen. Was meine Meinung zu dem Thema nicht ändert oder in irgendeiner Form beeinflusst.

Entstehungsgeschichte

Die Idee zu Drums (der Arbeitstitel) entstand, als ich den Song „Master“ von takida im Radio hörte. Das war etwa im Juni 2018. Nicht nur habe ich die Band nach Jahren wieder für mich entdeckt, es war auch einfach ein kreativer Push. Da war dieses Bild von einer blonden Frau, die an den Drums sitzt. Mehr nicht. Ich bin der Idee auch erst einmal nicht weiter nachgegangen. Aber immer, wenn ich den Song hörte (und er lief wirklich oft im Radio!), war da diese Frau an den Drums. Sie wollte mir eine Geschichte erzählen, aber ich war nicht bereit. Und so wartete sie. Bis Januar 2019, wo ich den Plot ganz langsam erarbeitete.

 

Eine Band-Geschichte. Aber es sollte nicht in den USA spielen, das war mir von Anfang an klar. Wo sollte es aber dann spielen? Einige meiner liebsten Bands kommen aus Skandinavien, also entschied ich mich für Finnland. Ich wollte mal was anderes und ich hatte mal wieder die Ausrede mir Reiseführer zu kaufen (ich habe kein Suchtproblem! – vielleicht ein kleines). Nun sollte es nicht einfach nur eine Band-Geschichte werden. Ich wollte etwas möglichst Reales, nicht das „Superstar trifft Mädchen Ding“. Ich wollte die Schattenseiten des Ruhms beleuchten und aufzeigen, wie schwer der Weg sein kann. Und ich wollte eigene Songtexte. Das Problem: Ich habe keine Ahnung von Musik. Ich kann weder ein Instrument spielen, noch Singen und Songtexte sind so gar nicht mein Ding. Aber was wäre das Leben ohne Herausforderungen? Das war es, was Drums ausmachen sollte. Das war mir schnell klar. Aber wie ich es umsetzten sollte, das war noch eine ganz andere Herausforderung.

 

Die Idee war also da, meine beiden Charaktere Lilja und Mika waren ebenfalls schnell sehr deutlich in meinem Kopf. Das liebe Leben und der Brotjob hatten aber andere Pläne und so schob ich Drums immer wieder in den Hintergrund. Die ersten Seiten schrieb ich zwischendurch im Sommer. Es passte alles noch nicht wirklich zusammen, die Charaktere waren verschlossen und die Kommunikation mit ihnen lief eher schleppend. Dennoch hatte ich einfach in das Projekt starten wollen, es hing jetzt schon so lange in der Warteschleife. Druck jedoch hilft nur bedingt. Und das merkte ich sehr schnell. Ich musste die ganze Geschichte noch mal neu aufrollen, wenn das was werden sollte.

 

Ich plottete das erste Mal mit der 3-9-27 Methode und endlich machte es Klick. Bis zum Herbst 2019 stand der Plot und ich konnte anfangen. Die ersten Songtexte kamen und brachten neue Impulse für die Geschichte. Das Gesamtbild fügte sich endlich zusammen.

Der Anfang lief dennoch etwas holprig und das erste Mal schrieb ich nicht linear. Eine völlig neue Erfahrung für mich. Ich sprang in den zweiten Akt, schrieb eine meiner Lieblingsszenen und baute die Story von dort auf. Sobald Jesper in die Geschichte integriert war, lief es deutlich besser. Das nicht-lineare Schreiben half ungemein und Lilja, Mika und Jesper wurden mir so vertraut, wie schon lange keine Figuren mehr.

Ende Januar 2021, nach einem Marathon-Sprit im dritten Akt, war die Story geschrieben. Alles in allem waren es wohl 6 Monate reine Schreibzeit. Es war ein wilder Ritt, der mich so manche schlaflose Nacht gekostet hat. Ich wollte mehr als einmal aufgeben. Aber umso glücklicher bin ich nun mit der Geschichte. Und ich hoffe ihr auch.